Separate Ways
Separate Ways

Sign In
Miscellaneous Links Go Here

<$BlogDateHeaderDate$>
Subject: <$BlogItemTitle$>
<$BlogItemBody$>

<$BlogItemCommentCount$> Comments:

<$BlogCommentAuthor$> said...
<$BlogCommentBody$>


Go To Top
<bgsound src="http://a425.v8384d.c8384.g.vm.akamaistream.net/7/426/8384/3b858b51/mtvrdstr.download.akamai.com/8512/wmp/0/5077/10386_1_9_05.asf">
Das Knirschen des Schnees unter seinen Stiefeln lie? das M?dchen aus ihren Gedanken hochschrecken. Sie warf vorsichtig einen Blick ?ber ihre schmalen Schultern und ein entspannendes Seufzen glitt ?ber ihre blutroten Lippen. "Ach... du bist es. Du hast mich erschreckt", hauchte sie leise in den zarten Winterwind. Der junge Mann l?chelte sie an und weckte damit das Verlangen in ihr ihn zu umarmen, zu k?ssen, zu lieben. Doch sie tat es nicht, sie blieb wie versteinert stehen und blickte ihn an, diesen Engel. "Ma ch?re. Bist du schl?frig? Du siehst m?de aus, meine Liebste, mein Engel, mein Schatz...", fl?sterte er, diese Stimme, diese Worte! Es verst?rkte ihr Verlangen nur noch mehr, sie musste sich zur?ckhalten. "Ja, Liebster...", seufzte sie zart und warf ihrem Engel die sehns?chtigsten, verlangesten Blicke zu. Und wieder glitt dieses unwidersttehliche, engelsgleiche, wundersch?ne L?cheln ?ber seine Lippen, er breitete die Arme aus und sie lie? sich in sie fallen. Er fing sie auf, umschlung sie und sie, sie grub ihr Gesicht in seinen Mantel und geno? seine N?he. Er streich z?rtlich ?ber ihre wei?e Wange, k?sste ihre Stirn. "Du Sch?nste aller Sch?nen..."

by asgath
Alice am 10.12.05 13:40


Es war mitten in der Nacht. Der Mond schien hell durch das Fenster ihres Zimmers. Seit Stunden schon, lag sie unruhig in ihrem Bett. Es n?tzte nichts, sie w?rde diese Nacht nicht mehr einschlafen k?nnen. Langsam setzte sie sich auf und tastete nach dem Lichtschalter der kleinen Lampe auf ihrem Nachttisch. Einen Moment lag kniff sie die Augen, die sich erst an das pl?tzliche Licht gew?hnen mussten, zusammen. Dann lies sie ihren Blick langsam durchs Zimmer schweifen. Ein grosser schwarzer Stuhl, daneben ein kleiner Tisch, die Bilder an der Wand, das B?cherregal. Ob sie vielleicht etwas lesen sollte? Nein, es w?rde nichts n?tzen. Seit Tagen konnte sie nichts ablenken, von diesen Gedanken die in ihrem Kopf hin und her sprangen und sie beinahe wahnsinnig machten. Diese Gedanken, die sie auch Heute Nacht wach hielten. Langsam stand sie auf und ging zum Fenster. Dank des hellen Mondlichts konnte sie genau alle Umrisse der H?user und G?rten ihrer Nachbarschaft erkennen. Ihr Blick fiel auf ein Haus, dass etwas weiter weg war, als die anderen und vor dem eine Strassenlampe stand. Sie erinnerte sich, wie sie dieses Haus im letzten Winter regelm?ssig beobachtet hatte. Sie war von den Schneeflocken fasziniert gewesen, die durch das Licht der Strassenlampe so sch?n aussahen. Sie seufzte. Mit einer kurzen Bewegung zog sie rasch das Band aus ihrem Haar, welches sie vor dem Zubettgehen sorgf?ltig zusammengebunden hatte, und liess es ?ber ihren R?cken fallen. Da sie so wieso nicht schlafen w?rde, konnten die Haare ruhig offen sein. Sie ging etwas im Zimmer umher, bis sie wieder vor ihrem Bett stand und sich darauf nieder liess. In einer Ecke des Bettes kauernd, starrte sie vor sich hin. Gleich w?rde es wieder kommen, dieses Gef?hl. Diese Lehre. Sie sp?rte es schon l?nger. Aber wollte sie schon wieder dar?ber nachdenken? Nein.. sie w?rde sich weigern. Sie musste doch bloss etwas von ?hnlich grosser Bedeutung finden, wor?ber sie h?tte nachdenken k?nnen. Gab es denn so was ?berhaupt? Eigentlich kannte sie die Antwort. Nein, es gab nichts vergleichbares. Nichts, was diesem Gef?hl in irgendeiner Weise an Schmerz, an Sehnsucht, nahe kam. Sie wollte aufstehen, zum Fenster rennen, es aufreissen und nach ihm rufen. So laut sie konnte, rufen. Doch w?rde er sie h?ren? Er h?rte sie ja nie, nicht wenn sie in Gedanken zu ihm sprach und nicht, wenn sie leise vor sich hin wimmert. Verzweiflung ?berkam sie. Warum.. warum nur h?rte er sie nicht? So lange wartete sie doch schon. Sollte sie vielleicht noch einmal so lange warten, bis er endlich zu ihr kam? Sie bildete sich schon regelm?ssig ein, seine Anwesenheit zu sp?ren, seinen Geruch wahrzunehmen, oder zu f?hlen, wie sein sanftes, schwarzes Haar zuf?llig ihre Wange streifte. Sie sehnte sich nach ihm, wie sie sich zuvor noch nie nach jemandem gesehnt hatte. Kraftlos sank sie pl?tzlich auf ihrem Bett zusammen. Ihr langes Haar verteilte sich auf der Decke und tr?nen liefen ?ber ihr Gesicht. Sie begann zu zittern, jeder Versuch langsam und regelm?ssig zu Atmen scheiterte. Sie zog ihre Beine an und schlang die Arme um ihre zitternden Knie. Eingerollt lag sie auf dem Bett und sie f?hlte sich furchtbar erb?rmlich und hilflos.
Alice am 10.12.05 13:38


Gratis bloggen bei
myblog.de